„Keltische Hexen fahren mit Tonwanne nach Amerika“ – Ein Jahresrückblick

In diesem Jahr haben wir ungefähr 50 Artikel in unserem Magazin veröffentlicht. Manche Themen kamen dabei besonders gut an, andere eher mäßig. Als Jahresrückblick haben wir für unsere Leserinnen und Leser die erfolgreichsten Beiträge zu einer besonders spannenden und knackigen Geschichte zusammengefasst.  

Vor Tausenden von Jahren irgendwo in Nordbayern: Für die Errichtung eines Menschenopferplatzes wurde ein Teil der Kulmbacher Plassenburg mittels einer Dannerschen Brechschraube entfernt.

Bei der archäologischen Ausgrabung stieß man dann auf eine große Überraschung. Darunter kam eine bisher unbekannte Keltensiedlung zum Vorschein, die von mysteriösen Schlitzgruben vollgefüllt mit Mehl durchzogen war. Die Archäologinnen und Archäologen von IN TERRA VERITAS konnten dabei ein wohl für lokale Seeschlachten verwendetes Wasserfahrzeug freilegen. Die etwa einen Meter lange Tonwanne, bis heute ein Rätsel, hatte einen Ringgriffhaken als Steuerruder und war mit Proterobasperlen beladen, die offensichtlich als Handelsgut nach Nordamerika gedacht waren. Wie die zahlreichen Brandrückstände und die in ihnen enthaltenen Folterinstrumente nahelegen, handelte es sich bei der Besatzung dieses keramischen Schiffes um Hexen, deren trauriges Schicksal der Scheiterhaufen war.

Die wissenschaftliche Auswertung dieses unglaublichen Befunds wird wohl noch einige Jahre dauern... ;-)

Guten Rutsch und ein Frohes Neues Jahr!

Rekonstruktion: Von Hexe gesteuertes Tonwannenschiff mit Proterobasladung und Ringgriffhakensteuer auf dem fränkischen Teil des Atlantik, Landkreis Kulmbach

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